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PUR/R

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Potenzabklärung

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Impotenz ist für viele Männer auch in heutiger Zeit immer noch ein Tabu  Thema. Der Verlust der Potenz bedeutet immer auch ein Stück Machtverlust und sei es nur über den eigenen Körper“, sagt Prof. Dr. Berthold Schneider Urologe und gleichzeitig Androloge (Männerarzt) tätig in der PUR/R (Praxisklinik Urologie Rhein Ruhr).

Allerdings sind einige Fakten unumstößlich. Männer haben ein weit weniger geschärftes Bewusstsein für ihren Körper als Frauen. Sie nehmen Alarmzeichen später wahr und reagieren hierauf oft unangemessen und damit wirkungslos.

So suchen Männer mit Potenzstörungen einen Arzt im Durchschnitt erst nach 2 bis 3 Jahren auf, so dass die Veränderungen schon fortgeschritten sind und eine angemessenen Therapie schwieriger wird. Oftmals sind es die Ehefrauen oder Lebenspartnerinnen, die die Männer zum Arzt schicken.

Männer leben mit mehr Risiken als Frauen und oftmals am Limit. Sie gehen sorgloser mit „Genussgiften“ wie Nikotin und Alkohol, schlechter Ernährung um, haben wenig körperliche Aktivität, zu viel krankmachenden Stress und setzen sich höheren Gefahren in Beruf und Freizeit aus. In allen Altersgruppen gibt es mehr übergewichtige Männer als Frauen.
Die Ursachen der Potenzstörungen sind vielfältig. So können Auslöser die Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, zu hohes Cholesterin, Rauchen, hoher Alkoholkonsum, Medikamente, aber auch Stress im Beruf oder der Familie sein.
Es sind diese Risikofaktoren und Begleiterkrankungen, die zur Schwächung der Potenz führen.

Doch der Trend bei vor allem jungen Männern, die ihren Körper als „Kapital“ mit Sonnenbank, Fitnessstudio und Pflegeprodukten pflegen, führt zu einem zunehmenden Körperbewusstsein. Man gibt nicht mehr nur Geld aus für Statussymbole, sondern investiert in die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden.

Leidet ein Mann jedoch an einer Erektionsstörung, die durch eine Verengung der Blutgefäße hervorgerufen ist, tritt statistisch nach 7 Jahren auch eine Herzkranzgefäßerkrankung auf, so dass nicht nur eine Behandlung der Potenz erfolgen muss, sondern auch eine kardiologische Abklärung der Herzkranzgefäße.

Wer jedoch über viele Monate und Jahre Erektionsstörungen hatte, bekommt auch psychische Probleme, erklärt Prof. Schneider.
Männer kommen dann sehr schnell in einen Teufelskreislauf, denn schon die Angst vor dem Versagen blockiert.

Impotent sind eben nicht immer nur die anderen. Allein in Deutschland sind rund 4 bis 6 Millionen Männer zwischen 30 und 80 Jahren betroffen.  In jüngeren Jahren überwiegt die psychisch bedingte Erektionsstörung, während mit zunehmendem Alter die organische Ursache auf Grund der Begleiterkrankungen und körperlichen Veränderungen die Hauptrolle spielen.

Die Behandlungsmöglichkeiten der Potenzstörungen sind in den letzten Jahren jedoch noch vielfältiger und eleganter geworden.
Nach einer weltweit standardisierten Abklärung, ist eine Möglichkeit derTherapie die Einnahme von Tabletten. Seit einigen Jahren gibt es bereits Viagra oder die Folgepräparate Levitra und Cialis in verschiedenen Stärken. Diese 3 Medikamente unterscheiden sich nicht in ihrer Wirkung, sondern in der Zeitdauer ihrer Wirksamkeit. Während die Wirkdauer von Viagra ungefähr 6 Stunden beträgt, ist sie bei den beiden anderen Medikamenten ca. 24 und 36 Stunden.
Die Kosten für sämtliche Potenzmedikamente werden jedoch von der Gesetzlichen Krankenkasse und auch von den meisten Privaten Versicherungen nicht übernommen. Damit es zu Hause wieder funktioniert muss man für eine Tablette ungefähr 15 € bezahlen und dieser Preis ist für alle 3 Präparate ähnlich.
Man sollte sich die Medikamente aber keinesfalls ohne ärztliche Untersuchung aus dem Internet besorgen oder Tabletten von guten Freunden schenken lassen, da es bei der gleichzeitigen Einnahme bestimmter anderer Medikamente zu lebensbedrohlichen Situationen kommen kann.
Auch Patienten, die in den letzten 6 Monaten einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erlitten haben, sind von der Einnahme ausgeschlossen.
Wer aber die Medikamente nach Anweisung seines Arztes aufgeschrieben bekommt, nimmt ein sehr zuverlässiges und sicheres Präparat.

Sogar nach schwerwiegenden Eingriffen, wie einer Darmoperation oder Prostataoperation, kann die Potenz bei den Meisten mit Hilfe dieser 3 Präparate oder einer Spritze wieder hergestellt werden.

Heutzutage kann fast jede mangelnde Potenz abgeklärt und behoben werden, man muss nur selbst den ersten Schritt tun und sich die Hilfe beim Urologen oder Andrologen holen.